Naturkosmetik Biokosmetik Studie 2015

Naturkosmetik Biokosmetik Studie 2015

 

Auszüge aus der Studie

 

Ergebnisse einer Blitzumfrage unter den biopinio-Nutzern zu Bio- und Naturkosmetik, die während des Naturkosmetik Branchenkongress (06./07. Oktober 2015) erhoben und präsentiert wurden.

 

53% der Befragten verwenden ausschließlich oder überwiegend Naturkosmetik. Nur 1% des bio-affinen Panels nutzt ausschließlich herkömmliche Produkte.

Unter den täglichen Bio-Konsumenten sind es sogar 2/3. Die wöchentlichen Bio- Konsumenten tun dies zu 1/3.

Näheres zur Studie

    • Im Rahmen des Naturkosmetik Branchenkongress 2015 am 6. und 7. Oktober wurde eine Blitzbefragung zu Naturkosmetik und Medien mit dem biopinio-Panel durchgeführt.
    • Von Dienstag 9.30 Uhr bis Mittwoch 23.59 Uhr nahmen 942 Personen an der Befragung teil, davon 82% weiblich, 18% männlich.
    • 65% der Befragten sind tägliche Bio-Verwender, weitere 30% verwenden wöchentlich Bio- Produkte.

Am meisten informieren sich die Befragten direkt im Fach- und Einzelhandel . An zweiter Stelle folgt die gezielte Suche von Produktinfos im Internet, an dritter Stelle Gespräche mit Freunden. Die Webseiten der Marken und Händler, sowie Blogs, werden stärk
er genutzt, als Social-Media-Kanäle und klassische Medien.

Während sich Männer und Frauen nahezu gleichermaßen im Fach- und Einzelhandel, durch gezielte Suche im Internet und durch Gespräche mit Freunden informieren, gibt es bei der Nutzung weiterer Online-Kanäle deutliche Unterschiede: 28% der Frauen besuchen Blogs, jedoch nur 11% der Männer. Zudem nutzen 24% der Frauen Facebook als Informationsquelle. Bei den Männern sind es nur 13%.

Die Generation Y nutzt das Internet, vor allem Social Media-Kanäle, stärker zur Informationssuche, als die über 35-Jährigen. Die Beratung im Fach- und Einzelhandel ist nach wie vor wichtigste Informationsquelle, verliert jedoch gegenüber der Gruppe der über 35-Jährigen. YouTube nutzen 7% der Generation Y, um an Infos zu Naturkosmetik zu gelangen, jedoch nur 2% der über 35-Jährigen.

Die Hälfte der Befragten gibt an, sich mehrmals im Monat oder öfter im Internet über Naturkosmetik zu informieren. Rund 2/3 informieren sich mindestens einmal im Monat. Nur 5% informieren sich nie im Internet über Naturkosmetik

Zwischen der Generation Y und den über 35-Jährigen sind deutliche Unterschiede in der generellen Nutzung von digitalen Medien zu erkennen. Facebook und WhatsApp sind in beiden Gruppen am stärksten vertreten, allerdings in der Generation Y noch stärker. Newsletter spielen in der Generation Y eine deutlich geringere Rolle, YouTube, Blogs und Instagram eine stärkere.

Hierbei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen informieren sich häufiger über Naturkosmetik im Internet als Männer. Aber auch 54% der männlichen Befragten informieren sich mindestens einmal im Monat.

Die Generation Y informiert sich tendenziell öfter im Internet über Naturkosmetik.

91% der Befragten haben sich innerhalb des letztem Jahres im Internet informiert. 79% innerhalb der letzten 3 Monate, 43% innerhalb der letzten 7 Tage. Auch hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Das deutsche Bio-Siegel ist 98% der Befragten bekannt. Die verschiedenen Vegan- Siegel sind deutlich unbekannter. Während die Veganblume noch bei 72% bekannt ist, kennen das „crueltyfreeandvegan“–Siegel nur 25% der Befragten.

Fazit

    • Eine Sättigung des Marktes für vegane Produkte ist noch nicht erkennbar. Allerdings findet ein Shift statt von den Bio-Supermärkten hin zu den in erster Linie konventionellen Supermärkten und Discountern.
      Auch wenn die primäre Zielgruppe für vegane Produkte die Gruppe der Veganer bleibt, so haben auch Anhänger anderer Ernährungsstile Interesse an veganen Produkten: 80% derer, die vegane Produkte kaufen, ernähren sich nicht konsequent vegan.
    • Der häufigste Grund für eine bestimmte Ernährungsweise ist die Gesundheit. Ebenfalls wichtige Gründe sind Tierschutz, Umweltschutz, guter Geschmack und Gewichtsreduktion.
      Dass sich am Markt bezüglich veganer Produkte im letzten Jahr bereits viel getan hat und dies auch beim Kunden ankommt, wird durch die Zufriedenheit mit dem Produktsortiment deutlich: Während im Vorjahr noch nur 19% das Angebot veganer Produkte als ausreichend empfanden, sind es jetzt bereits 36%. Auch hier ist jedoch noch Luft nach oben.
    • Auch wenn etwas weniger im Bio-Fachhandel gekauft wird, die Bio-Qualität der veganen Produkte bleibt den Befragten wichtig: 81% der Befragten ist es wichtig, dass vegane Lebensmittel auch gleichzeitig biozertifiziert sind.
    • Die veganen Siegel sind deutlich unbekannter als die Bio-Siegel. Lediglich die Vegan-Blume ist einem Großteil der Befragten bekannt. Hier gilt: vor allem Veganer kennen die veganen Siegel und finden sie wichtig.

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biopinio Gründer