biopinio-Studie zu Mobilität und Straßenverkehr

biopinio-Studie zu Mobilität und Straßenverkehr

biopinio-Studie zu Mobilität und Straßenverkehr

Auszüge aus der Studie

Anlässlich der aktuellen Diskussion über einen fahrscheinlosen ÖPNV und Dieselfahrverbote haben wir eine Befragung zu den Themen Mobilität und Straßenverkehr bei den biopinio-Nutzern durchgeführt.
Wir wollten wissen: Wie steht die bio-affine Zielgruppe zu diesen Themen und wie nutzen sie selbst den öffentlichen Verkehr, das Rad oder das Auto.
Im Folgenden finden Sie einige interessante Auszüge.
Eine kostenlose Kurzversion der Studie kann als PDF angefordert, ein Dashboardzugang zur Vollversion kann zum Preis von 250 biopinio-Credits oder 165€ erworben werden.

Die befragten biopinio-Nutzer befürworten einen kostenlosen ÖPNV stark.

Sie sehen hierbei vor allem einen Vorteil für die Umwelt, da sie annehmen, dass dann mehr Personen den öffentlichen Nahverkehr statt eines Autos nutzen würden.

Näheres zur Studie

Die Befragung fand vom 28.02. bis 26.03.2018 statt
Insgesamt haben 1845 Personen teilgenommen
Die Befragten sind zwischen 18 und 70 Jahre alt, das Durchschnittsalter beträgt 36 Jahre
76% der Befragten sind weiblich
64% der Befragten konsumieren täglich Bio-Produkte

Der Anteil der bio-affinen Verbraucher, die aktuell bereits den ÖPNV nutzen, unterscheidet sich stark je nach Größe des Wohnortes. Während über 90% der Bewohner von Städten über einer Million Einwohner den öffentlichen Nahverkehr nutzen, sind es in ländlicheren Orten (bis 5.000 Einwohner) nur 35%.

Ein Grund hierfür zeigt sich auch am Antwortverhalten auf die Frage, was passieren müsste, damit der ÖPNV mehr genutzt wird: Vor allem bei Bewohnern kleinerer Städte ist der Wunsch nach einem Ausbau der Verbindungen und einer höheren Taktung dominant.

Der Anteil der Fahrrad-Fahrer ist unter den intensiveren Bio-Konsumenten tendenziell höher als unter den weniger intensiven Bio-Konsumenten (täglich: 81%, wöchentlich: 68%, monatlich: 63%, seltener als monatlich: 39%).

Einen Unterschied je nach Wohnortgröße gibt es auch in der Art der Fahrradnutzung: Lebt man in kleineren Städten ist das Rad häufiger in erster Line Sportgerät, während es in den Großstädten für mehr als die Hälfte der Befragten ausschließlich Transportmittel ist.

Bewohner größerer Städte nutzen nicht nur mehr den ÖPNV, sie fahren auch zu einem geringeren Anteil selbst Auto. (Auch interessant: die Intensität des Bio-Konsums spielt bei der Frage ob selbst Auto gefahren wird keine Rolle.)

Dieselfahrverbote werden erwartungsgemäß von intensiveren Bio-Konsumenten stärker befürwortet, als von weniger intensiven Bio-Konsumenten.

Fazit

  • Bio-affinere Verbraucher fahren mehr Fahrrad als weniger bio-affine Verbraucher.
  • Sie stehen auch Dieselfahrverboten offener gegenüber.
  • Die größten Unterschiede, was die Nutzung von Verkehrsmitteln angeht, zeigen sich jedoch bei der Analyse nach Wohnortgröße.
  • Bewohner größerer Städte nutzen den ÖPNV deutlich intensiver und das Auto deutlich weniger.

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